Heimat. Herz. Höhepunkte.
Digitale Heimat für den Kreis Ahrweiler.

Rotary-Club Adenau spendet

Rotary Club Adenau spendet

Großzügige Spende des Rotary-Clubs Adenau-Nürburgring ermöglicht neuen Bolzplatz für den TuWi Adenau

Adenau. Es ist ein seltener Glücksfall im Vereinsleben: Innerhalb von nur drei Monaten hat der TuWi Adenau eine beeindruckende Summe von 35.000 Euro für ein Herzensprojekt gesammelt – ein öffentlich zugängliches Kleinspielfeld, das künftig als Bolzplatz für Jung und Alt dienen soll. Einen entscheidenden Anteil an diesem Erfolg hat eine großzügige Spende des Rotary-Clubs Adenau-Nürburgring in Höhe von 10.000 Euro geleistet.

Die symbolträchtige Summe kam genau zum richtigen Zeitpunkt: Eine Finanzierungslücke drohte das Projekt ins Stocken zu bringen. Doch dank der Unterstützung des Rotary-Clubs konnte der Traum nun Realität werden. „Dass wir so schnell die komplette Finanzierung zusammenbekommen, hätten wir selbst kaum für möglich gehalten“, erklärte Bernd Böder, langjähriger Jugendtrainer und Jugendleiter der Fußballabteilung des TuWi, sichtlich bewegt.

Böder, der das Projekt gemeinsam mit Abteilungsleiter Mathias Hofmann angestoßen hatte, betonte in seiner Rede besonders die gesellschaftliche Bedeutung des Bolzplatzes: „In einer Zeit, in der sich viele Jugendliche in ihre Zimmer und digitale Welten zurückziehen, wollten wir einen Ort schaffen, an dem Bewegung, Begegnung und Gemeinschaft wieder einen Platz haben.“

Die Resonanz auf das Projekt war enorm – nicht nur in Adenau, sondern auch bei Unternehmen aus der Region, die durch direkte Ansprache für das Vorhaben begeistert werden konnten. Umso erfreulicher, dass sich mit dem Rotary-Club auch ein starker Partner aus dem Bereich des bürgerschaftlichen Engagements für das Projekt einsetzte. Dr. Matthias Kötting, Präsident des Clubs, war persönlich vor Ort und versprach in einer kurzen Ansprache, das soziale Engagement auch künftig fortzusetzen.

Besonders stolz ist der TuWi Adenau darauf, dass der neue Bolzplatz generationenübergreifend genutzt wird. So wurde bereits eine erste Hockeyeinheit der Ü60-Freitagsturner auf dem neuen Spielfeld durchgeführt – ein lebendiges Beispiel dafür, wie Sport verbindet.

Bernd Böder nutzte die Gelegenheit, um auch den zahlreichen Unterstützern aus der lokalen Wirtschaft zu danken, die mit dauerhafter Bandenwerbung zum Erhalt und zur Weiterentwicklung des Projekts beitragen. „Es sind noch Werbeflächen frei – wer Interesse hat, darf sich gerne bei mir melden“, so Böder abschließend.

Fazit: Der neue Bolzplatz ist mehr als nur ein Spielfeld – er ist ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Engagement und die Kraft des Ehrenamts. Dank der Spende des Rotary-Clubs Adenau-Nürburgring wird er bald zum Herzstück eines lebendigen Miteinanders in Adenau.

 

Ähnliche Artikel

Meisterwerk aus Sperrholz

Seit über einem Jahr arbeitet Bernd Krah, Jahrgang 1947, nahezu täglich an seinem Modell der St.-Laurentius-Kirche ...
Die ehemalige Synagoge in Neiderzissen

Über Marc Chagall

Im Rahmen des Europäischen Tags der jüdischen Kultur, der inzwischen in rund 30 Ländern gefeiert wird, widmet sich der Abend dem Leben und Werk des weltberühmten Künstlers Marc Chagall (1887–1985). ...
20 Jahre E-Lobil in Remagen

20 Jahre E-Lobil

Was vor zwei Jahrzehnten als mutige Gründungsidee von David Bahles begann, er war seinerzeit mit 19 Jahren der jüngste Gründer landesweit, ist heute eine feste Größe im regionalen Sanitäts- und Rehafachhandel ...

Hervorgehobene Beiträge:

Unser aktuelles Schaufenster am Donnerstag: Zweirad Brenner

„Als Fachgeschäft für Zweiradtechnik bieten wir unseren Kunden ein breites Sortiment an hochwertigen Zweirädern bis 500 Kubikzentimeter.“ Das sagt Andrea Petersen, die mit ihrem Bruder Michael Busa „Zweirad Brenner“ in Heimersheim, Ehlinger Straße 53, führt. ...

AhrBike: „Service rund um das Fahrrad“

Im Frühjahr 2021 hat Unternehmer Udo Willerscheid mit einem engagierten Team ein Fachgeschäft für E-Bikes und klassischen Fahrrädern sowie Kinderfahrrädern aus der Taufe gehoben. ...
Gedenkmarsch durchs Ahrtal

Gedenkmarsch durchs Ahrtal

Rund 123 Menschen aus ganz Deutschland kamen am Samstag in Insul zusammen, um gemeinsam zu marschieren – nicht nur in Gedenken an die 135 Todesopfer der Flutnacht vom 14. auf den 15. Juli 2021, sondern auch, um den Wiederaufbau weiter ...